Um HIV und AIDS ranken sich zahlreiche Mythen, die sich hauptsächlich aus der Verbindung von Sexualität/Eros und Tod speisen. Das trägt immer noch zu einer beispiellosen Tabuisierung von Infektion und Krankheit bei. Die Krankheit AIDS ist nach wie vor nicht heilbar, aber behandelbar. Die Übertragungswege und -risiken sind bekannt. Das HIV wird zu mehr als 50 % sexuell übertragen. Schutz vor einer Infektion bietet deshalb die Verwendung eines Kondoms. Frauen sind bei der Verwendung des Kondoms auf die Kooperation ihres Partners angewiesen – und auf seine Bereitschaft, dieses zu benutzen. Frauen haben das selbstverständliche Recht auf körperliche Unversehrtheit. Nicht selten benötigen sie dazu ein erhebliches Maß an Selbstbehauptungsvermögen.

HIV/ AIDS

Das HI-Virus
HIV steht für Human Immunodeficiency Virus (menschliches Immunschwäche-Virus). HIV-infiziert oder HIV-positiv zu sein bedeutet, dass eine Ansteckung mit dem HI-Virus stattgefunden hat. Ein HIV-positiver Befund sagt zunächst nichts darüber aus, ob bereits HIV-bedingte Symptome vorliegen bzw. wann die/ der Betroffene erkranken wird.

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Übertragungwege des HIV:

Infektiöse Flüssigkeiten Nicht infektiöse Flüssigkeiten
Blut (auch Menstruationsblut)
Speichel
Samenflüssigkeit Schweiß
Scheidensekret Tränenflüssigkeit
Muttermilch Urin
Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit)  

Sexualkontakte
Bei Kontakt von Schleimhäuten mit einer infektiösen Flüssigkeit (wie Blut, Sperma oder Scheidensekret) ist eine Infektion mit dem HIV möglich. Schleimhäute befinden sich an folgenden Körperstellen:

  • Scheide
  • Anus
  • Harnröhrenmündung
  • Mund
  • Bindehaut des Auges

Direkter Blutkontakt
Eine Infektion kann stattfinden

  • bei intravenösem Drogengebrauch, durch gemeinsames Verwenden von Spritzbesteck
  • bei offenen Wunden, sofern eine infektiöse Flüssigkeit eindringt.

Blut und Blutprodukte werden in Österreich auf verschiedene Erreger (u.a. auch auf HIV) getestet, deshalb ist eine Übertragung dadurch praktisch ausgeschlossen.

Mutter-Kind-Übertragung
Eine Infektion kann stattfinden:

  • während der Schwangerschaft von HIV-positiven Frauen
  • bei der Geburt
  • über das Stillen.

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Risikofaktor Sex

Grundsätzlich gilt: keine Samenflüssigkeit in die Scheide, in den Mund und in den Anus!

Vaginalverkehr
Beim Vaginalverkehr stellen auch kleinste, nicht spürbare Verletzungen ein Infektionsrisiko dar. Das Virus kann auch über die unverletzte Schleimhaut in die Blutbahn eindringen. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht während der Menstruation durch den leicht geöffneten Muttermund. Dieser bietet eine ideale Eintrittspforte für das Virus in die Gebärmutter und somit in den Blutkreislauf. Auch die Spirale als Verhütungsmethode erhöht das Infektionsrisiko, da über den Faden, der im Muttermund endet, Keime in die Gebärmutter gelangen können. Das HI-Virus kann eine durch Infektionen angegriffene Schleimhaut leichter durchdringen.

Analverkehr
Das größte Risiko besteht bei ungeschütztem Analverkehr, da es dabei immer zu kleinen Rissen in der Analschleimhaut kommt. Daher immer Kondome und ausreichend Gleitmittel benutzen. Mit dem Kondom sollten Sie ausschließlich wasserlösliche Gleitcremes verwenden, fetthaltige Cremes oder Öle machen das Kondom brüchig.

Oralverkehr
Vermeiden Sie beim Oralverkehr den Kontakt von Mundschleimhaut und Lippen mit Sperma, Menstruationsblut und Scheidensekret. Das Infektionsrisiko kann verringert werden, indem bei der oralen Stimulierung des Mannes (Blasen) auf den Samenerguss in den Mund verzichtet wird. Sie sollten aber auch bedenken, dass der sogenannte Lusttropfen (Präejakulat) Viren enthalten kann. Wenn Sie eine Frau oral stimulieren, ist der Kontakt von Mundschleimhaut mit Scheidensekret ein geringeres Risiko, weil im Scheidensekret weniger Viren vorhanden sind als im Blut oder im Sperma. Der Kontakt mit Menstruationsblut, welches auch kurz vor und nach der Regel in Spuren im Scheidensekret vorhanden ist, sollte aber auf jeden Fall vermieden werden. Auch beim Oralverkehr bietet ein Kondom, oder ein Dental Dam mehr Sicherheit. Der passive Partner/die passive Partnerin beim Oralverkehr hat praktisch kein Risiko, da er/sie nur mit dem Speichel in Berührung kommt.

Sexspielzeug und andere sexuelle Praktiken
Bei der Stimulation von Penis, Anus und Scheide mit der Hand kommt es zu keiner Übertragung des HIV. Die intakte Haut bietet absoluten Schutz. Bei frischen, blutenden Wunden an der Hand können Sie zum Schutz Latexhandschuhe verwenden. Bei der Verwendung von Dildos, Vibratoren oder ähnlichem erotischen Spielzeug ist darauf zu achten, dass diese immer nur von einer Person benutzt werden. Vor der Benutzung durch jemand anderen sollte das Sexutensil gründlich gereinigt oder mit einem Kondom überzogen werden. Alle Formen von Sexualität und Erotik, bei denen es nicht zum Kontakt von Blut, Sperma oder Scheidensekret mit einer Schleimhaut oder einer offenen Wunde kommt, gelten als ungefährlich (z.B. Petting, Masturbation, Sexualpraktiken mit Urin oder Kot).

Sadomasochistische Sexualpraktiken:
Vorsicht, wenn Blut im Spiel ist. Andere Körperflüssigkeiten wie Urin, Speichel, Tränen etc. und auch Kot enthalten nicht genug HI-Viren für eine Infektion.

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Höheres Infektionsrisiko für Frauen

Frauen haben bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr ein höheres Risiko als Männer, sich mit dem HIV zu infizieren - aufgrund folgender Risikofaktoren:

Scheidenschleimhaut
Die Fläche der Scheidenschleimhaut ist größer als die Schleimhautfläche am Penis. Daher bietet sie dem Virus eine größere Angriffsfläche. Außerdem bleibt das Sperma unter Umständen recht lange in der Scheide, d.h. infektiöses Sperma hat über längere Zeit mit der Schleimhaut der Scheide Kontakt. Darüberhinaus enthält Sperma eine größere Virenmenge als Scheidensekret. Scheidenspülungen bieten keinen Schutz vor einer Infektion.

Menstruation und Hormone
Während des Monatszyklus kommt es zu hormonell bedingten Veränderungen im Aufbau der Schleimhaut von Scheide und Gebärmutter. Die Schleimhaut wird unterschiedlich stark durchblutet, und es kann zu leichten Störungen ihrer Schutzfunktion (Scheidenflora) kommen. Auch die Einnahme der Pille führt zu ähnlichen Veränderungen. Besonders zum Zeitpunkt des Eisprunges und der Menstruation können Krankheitskeime leichter in die Schleimhaut eindringen und Entzündungsherde hervorrufen. Während der Menstruation ist der Gebärmuttermund leicht geöffnet, damit die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen werden kann, wenn es zu keiner Befruchtung gekommen ist. Dadurch können Viren und andere Keime leichter in den Blutkreislauf gelangen.

Ungeschützter Geschlechtsverkehr während der Menstruation birgt ein hohes Risiko!

Schleimhautentzündungen
Bakterien oder bakterienähnliche Krankheitserreger (Trichomonaden, Chlamydien, Candidae albicans) können sich in der Harnröhre, in der Prostata, in der Scheide und in der Gebärmutter ansiedeln und vermehren. Diese Krankheitserreger können Entzündungen auslösen. Durch den Geschlechtsverkehr können sie an den Sexualpartner/die Sexualpartnerin weitergegeben werden. Männer tragen bisweilen diese Keime in sich, ohne Symptome zu entwickeln. Sie können aber beim Geschlechtsverkehr ihre Partnerin infizieren. Bei Frauen zeigen sich Symptome wie Juckreiz, Brennen, vermehrter Harndrang und/oder Ausfluss. Das HI-Virus kann über Entzündungsherde in der Scheide leichter in den Blutkreislauf eindringen. Des weiteren verursacht auch die Spirale eine höhere Anfälligkeit für die Besiedelung von Keimen in der Scheide und der Gebärmutter.

Geraten Sie nicht in Panik, wenn Sie Symptome wie Ausfluss oder Brennen in der Scheide bemerken! Derartige Beschwerden stellen in der Regel keinen Hinweis auf eine HIV-Infektion oder AIDS dar. Es bedeutet lediglich, dass Sie vermutlich eine Entzündung haben, die mit Medikamenten meist leicht heilbar ist. Gehen Sie sofort zum Arzt und beginnen Sie mit der Behandlung. Auch Ihr Partner/Ihre Partnerin muss behandelt werden, damit es nicht zu einer neuerlichen Übertragung kommt.

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Der Verlauf der HIV-Infektion

Akute Phase
14 Tage bis einige Wochen nach der Infektion können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Lymphknotenvergrößerungen, mitunter auch Hautausschläge auftreten. Zu diesem Zeitpunkt liegt oft eine hohe Viruslast vor. Es findet eine starke immunologische Auseinandersetzung des Körpers mit dem Virus statt, und Antikörper werden gebildet. Die Symptome klingen zumeist nach ein bis zwei Wochen wieder ab.

Die Akutinfektion kann einem harmlosen grippalen Infekt sehr ähnlich sein. Erfahrungsgemäß steckt hinter den meisten Akutsymptomen keine HIV-Infektion. Bei einem begründeten Verdacht sollte jedoch ein/e mit HIV-Infektionen vertraute Ärzt/in aufgesucht werden. HIV-Infizierte können besonders im Stadium der Akutinfektion das Virus leicht an andere weitergeben, da die Viruslast im Körper sehr hoch ist.

Symptomfreie Latenzphase
Die Zeitspanne zwischen der Ansteckung mit HIV und dem Auftreten der ersten AIDS-spezifischen Symptome heißt Latenzphase, die durchschnittlich etwa zehn Jahre dauert. Ob und wann es zum Ausbruch von AIDS kommt, hängt von vielen Faktoren ab: unter anderem vom Vorhandensein von Zusatzerkrankungen wie z.B. chronische Hepatitis, Diabetes, Alkoholismus, von den Virustypen, die unterschiedlich aggressiv sind, der individuellen Beschaffenheit des Immunsystems, der Anzahl der Viren im Körper (Viruslast), von der körperlichen Verfassung und der psychischen Befindlichkeit des jeweiligen Menschen. Während dieser Latenzphase fühlt sich die betroffene Person in der Regel gesund und bemerkt meist nichts von der Infektion.

Erste Symptome
Fieber, chronische Durchfälle, auffallend starker Nachtschweiß über Monate hinweg, Pilz- und Bakterieninfektionen, chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit und ungewollter starker Gewichtsverlust können Anzeichen dafür sein, dass das Immunsystem durch eine HIV-Infektion geschwächt ist. Dies sind unspezifische Symptome, die auch bei Nichtinfizierten auftreten und verschiedene Ursachen haben können. Solche Beschwerden sind auf jeden Fall mit einem Arzt/einer Ärztin abzuklären.

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AIDS
AIDS steht für Acquired Immune Deficiency Syndrome (erworbenes Immunschwächesyndrom).

Die Diagnose AIDS wird gestellt, wenn bestimmte Erkrankungen im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen HIV-Infektion auftreten. Dazu zählen typische Infektionen mit Erregern, die bei Menschen mit intaktem Immunsystem keine Beschwerden hervorrufen, aber bei Vorliegen einer Immunschwäche zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern führen können. Bekannt sind unter anderem: Tuberkulose, Pneumocystis-Carinii-Lungenentzündung (PCP), Toxoplasmose. Weiters kann es zum Auftreten von bösartigen Tumoren, chronischen Fieberschüben, chronischem starken Durchfall und rapidem Gewichtsverlust mit körperlicher Auszehrung kommen.

Für viele dieser Krankheiten gibt es Behandlungsmöglichkeiten; gegen manche kann auch gezielt medikamentös vorgebeugt werden. Die heute wirksamste Maßnahme bei HIV/AIDS ist jedoch die antiretrovirale Kombinationstherapie. Vor allem bei Frauen kann eine Immunschwäche zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen und zu Gewebeveränderungen im Genitalbereich führen. Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen sind daher vierteljährlich zu empfehlen.

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Der HIV-Antikörpertest

Bei jeder Infektion bildet das Immunsystem des Menschen Antikörper, die eingedrungene Krankheitserreger abwehren sollen. Der HIV-AK-Test sucht nach diesen Antikörpern und weist sie gegebenenfalls nach. Die Bildung dieser Antikörper beansprucht jedoch einen gewissen Zeitraum: 12 Wochen nach einer Infektion mit HIV ist die Antikörperbildung üblicherweise abgeschlossen, d.h.: das Testergebnis gibt nur für den Zeitraum bis drei Monate vor dem Test Gewissheit.

Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass im Blut keine Antikörper gegen HIV gefunden wurden. Dies bedeutet, dass die getestete Person bis vor drei Monaten nicht HIV-infiziert war.

Ein positiver Befund bedeutet, dass im Blut Antikörper gegen das HIV nachgewiesen wurden. Das muss aber nicht heißen, dass die Krankheit AIDS bereits ausgebrochen ist.

Der HIV-Antigentest weist Virusbestandteile im Körper nach und hat den Vorteil, dass dadurch das diagnostische Fenster erheblich verkürzt werden kann. In vielen Labors werden der HIV-Antikörper- und der HIV-Antigentest als HIV-DUO-Test gemeinsam eingesetzt.

    Tipp: Den HIV-Antikörpertest können Sie bei den AIDS-Hilfen Österreichs anonym und kostenlos durchführen lassen.

Der HIV-AK-Test sollte nur freiwillig gemacht werden. Niemand darf dazu gezwungen werden. Wird ein HIV-Antikörpertest ohne Einwilligung des Patienten/ der Patientin (Behandlungsvertrag) durchgeführt, ist das gesetzwidrig. Personen, die mit der Auswertung des Tests in irgendeiner Weise befasst sind, unterliegen der Schweigepflicht. Der Test sollte unbedingt von einem Beratungsgespräch begleitet werden.

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Wenn Sie ein HIV-positives Testergebnis erhalten haben

Wenn Sie erfahren, dass Sie HIV-positiv sind, treffen Sie keine voreiligen Entscheidungen. So schwer es auch sein mag: Es ist wichtig zu versuchen, den Alltag so »normal« wie möglich weiterzuführen, nichts zu überstürzen und dadurch zusätzliche Belastungen zu vermeiden. Sie werden sich wahrscheinlich auch überlegen, zu wem Sie soviel Vertrauen haben, dass Sie ihr oder ihm von Ihrer HIV-Infektion erzählen können. Manchmal helfen hier Freunde, der Partner/die Partnerin, die Familie. Häufig jedoch ist es so, dass man mit Menschen, die einem besonders nahe stehen, nicht gleich reden kann oder will. Sie können sich zum Beispiel an die AIDS-Hilfe in Ihrem Bundesland wenden. Hier gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen und zur Beratung, auch gemeinsam mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin oder mit Angehörigen. Die Mitarbeiter/innen stehen Ihnen in persönlichen ebenso wie in sozialen Belangen mit Rat und Tat zur Seite.

Weiters kann mit Menschen Kontakt aufgenommen werden, die ebenfalls HIV-positiv sind. In Österreich gibt es auch Selbsthilfegruppen HIV-positiver und an AIDS erkrankter Menschen, die gemeinsam versuchen, ihr Leben »positiv« zu bewältigen.

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Meldepflicht

Eine HIV-Infektion ist nicht meldepflichtig, eine AIDS-Erkrankung hingegen schon. Das heißt, jeder Arzt, der in Ausübung seines Berufes wahrnimmt, dass ein Patient an AIDS erkrankt ist, muss auf einem entsprechenden Formular eine Meldung an das zuständige Ministerium schicken, die allerdings nur die Anfangsbuchstaben des Vor- und Familienamens, das Geburtsdatum und das Geschlecht des Patienten enthält. Der betreffende Patient bleibt also anonym.

Tipp: Wenn Sie Fragen dazu haben, ob und wem Sie eine HIV-Infektion oder AIDS-Erkrankung mitteilen müssen, wenden Sie sich vertrauensvoll an eine Beraterin oder einen Berater einer AIDS-Hilfe oder bestellen Sie sich kostenlos die Broschüre "Ratgeber: Recht. HIV und AIDS" bei den AIDS-Hilfen Österreichs.

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Die Kombinationstherapie

Das Ziel der Kombinationstherapie ist es, die Menge der HI-Viren im Körper (Viruslast) möglichst niedrig zu halten und dies so lange wie möglich.

Medikamente

Zur Zeit gibt es drei Gruppen von Medikamenten, die im Rahmen der Kombinationstherapie miteinander eingesetzt werden. Es ist für den Erfolg der Behandlung wesentlich, die Kombinationstherapie individuell auf die Patientin, ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensgewohnheiten abzustimmen. Die Medikamente in der vorgeschriebenen Dosierung einzunehmen ist sehr wichtig, da bei zu niedriger Dosierung die Wirkung ausbleibt und das Risiko der Resistenzentwicklung steigt. Bei zu hoher Dosierung kann es zum verstärkten Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen kommen. Die tägliche Einnahmehäufigkeit hängt vom jeweiligen Therapieplan ab. Es gibt auch Medikamente, die sehr genaue Abstände zwischen den Einnahmen der einzelnen Rationen und daher eine strikte Zeitplanung erfordern. Zur optimalen Aufnahme kann auch, je nach Wirkstoff, fettreiches oder fettarmes Essen erforderlich sein.

Das bedeutet: Die richtige Einnahme der individuell angepassten Medikamente kann die Zahl der HI-Viren stark verringern, die fortschreitende Zerstörung des Immunsystems aufhalten, die Lebensqualität verbessern und die Lebenserwartung erhöhen. Sie kann die HIV-Infektion aber nicht heilen!

Alternative Behandlungsmethoden sollten auf keinen Fall ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Für die Wirksamkeit der Therapie ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Medikamente in der verschriebenen Dosierung und mit entsprechender Regelmäßigkeit eingenommen werden, da es ansonsten zu Resistenzbildungen kommen kann.

Behandlungsbeginn

Prinzipiell kann in jedem Stadium der HIV-Infektion mit einer Kombinationstherapie begonnen werden. Entscheidend ist, dass die Patientin/ der Patient dazu bereit ist, da die Therapie nur dann sinnvoll und richtig wirken kann, wenn sie gewissenhaft durchgeführt wird. Der Zeitpunkt des Therapiebeginns sollte zweckmäßigerweise von dem (der) behandelnden Arzt (Ärztin) gemeinsam mit dem Patienten bestimmt werden. Dies kann erheblich dazu beitragen, dass die verschriebene Therapie auch auf längere Sicht regelmäßig eingenommen wird.

Für die Entscheidung über einen Therapiebeginn und zur Kontrolle, ob die Behandlung wirkt, werden zwei Parameter herangezogen: die Viruslast (Menge der Viren) und die Zahl spezieller Zellen des Immunsystems, der CD4-Zellen. Je weniger CD4-Zellen vorhanden sind, desto stärker ist das Immunsystem geschädigt. Die CD4-Zellzahl gibt einen Hinweis auf den Immunstatus einer HIV-Patientin/ eines HIV-Patienten und sollte bei allen HIV-positiven Menschen regelmäßig kontrolliert werden. Untersuchungen zeigen, dass bei Frauen die CD4-Zahl sowohl zu Beginn einer HIV-Infektion als auch beim Ausbruch von AIDS höher ist als bei Männern.

Vorsicht: Selbst wenn im Blut keine Viren mehr nachzuweisen sind, heißt dies nicht, dass keine Infektionsgefahr mehr besteht! Die Kombinationstherapie kann die HI-Viren nicht zur Gänze aus dem Körper entfernen.

Nebenwirkungen

Ausgelöst durch die Einnahme der antiretroviralen Medikamente kann es neben erwünschten Effekten, wie der Senkung der Viruslast, auch zu unerwünschten Wirkungen, wie z.B. Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen etc. kommen. Beim Auftreten von Nebenwirkungen muss unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin gehalten werden. Grundsätzlich scheinen Frauen insgesamt häufiger als Männer von Veränderungen der Körperfettzusammensetzung (Lipodystrophie) betroffen zu sein, während die Blutfettwerte weniger leicht negativ beeinflusst werden.
Zwischen antiretroviralen Medikamenten und Drogen kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen!

Tipp: Wenn Sie genauere Informationen über die Kombinationstherapie und ihre Nebenwirkungen haben wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an eine Beraterin oder einen Berater der AIDS-Hilfen Österreichs.

ASPEKTE, eine Informationsreihe der AIDS-Hilfen Österreichs zum Thema Kombinationstherapie.

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Sicherheit

Safer Sex?

Safer Sex ist Geschlechtsverkehr mit Kondom.

Safer Sex beinhaltet alle Formen des sexuellen Erlebens, bei denen es nicht zum Austausch von infektiösen Flüssigkeiten kommt wie z.B. sexuelle Befriedigung durch Streicheln, Massage, Küssen, Petting ,...

Safer Sex ist auf den ersten Blick eine Einschränkung, aber er kann durchaus ein Gewinn an sexuellen Ausdrucksmöglichkeiten sein.

Safer Sex bedeutet, sich - vor Ansteckung geschützt - gemeinsam sicher zu fühlen.

Safer Sex bedeutet, sich am nächsten Morgen noch wohl zu fühlen, ohne Sorgen und belastende Gefühle "danach".


Das Kondom

Lange Zeit war das Kondom (Präservativ, Gummi, Pariser) das einzige verlässliche Empfängnisverhütungsmittel. Mit der Einführung der Antibabypille hatte es jedoch an Popularität verloren. Durch das Aufkommen von AIDS hat es neuerlich an Bedeutung gewonnen. Es hat sich gezeigt, dass das HI-Virus den Gummi nicht durchdringen kann. Somit besteht bei der richtigen Anwendung des Kondoms ein zuverlässiger Schutz.

  • Kondome gibt es in verschiedenen Ausführungen und Marken in Apotheken, Drogerien, Supermärkten, Spezialgeschäften und über Versandhäuser zu kaufen.
  • Kondome aus Kondomautomaten auf Toiletten oder anderen geschlossenen Räumen sind zu empfehlen (sofern es sich um Markenkondome handelt). Im Freien angebrachte Automaten sind für die Verwahrung der Kondome eher ungeeignet. Solche Kondome können durch Temperaturschwankungen beschädigt sein.
  • Kondome gehören nicht ins Handschuhfach des Autos (Temperaturschwankungen).
  • Benutzen Sie nie Kondome, deren Ablaufdatum überschritten ist.
  • Achten Sie darauf, dass weder das Kondom noch die Verpackung (Einschweißhülle) beschädigt ist.
  • Scherzkondome (z.B. mit Figuren) bieten keinen Schutz.

    Nur wenn Sie Kondome zur Hand haben, können Sie diese auch benutzen. Wenn Sie sich darauf verlassen, dass der Partner ein Kondom dabei hat, sind Sie vielleicht im entscheidenden Augenblick ohne Schutzmöglichkeit. Am besten ist es, immer einen kleinen Vorrat zu Hause und in der Handtasche zu haben. Das gilt insbesondere auch auf Reisen. Im Ausland sind Kondome oft nicht in der erwarteten Qualität erhältlich. Die richtige Anwendung des Kondoms entnehmen Sie bitte der Beschreibung in der Kondomverpackung.


    Dental Dams

    Lecktücher oder Dental Dams sind Latexvierecke, die beim Oralverkehr dazu benutzt werden, den äußeren Vaginalbereich zu bedecken. Sie verhindern den Kontakt von Mundschleimhaut mit Menstruationsblut oder Scheidenflüssigkeit. Die Seite, die auf den Schamlippen aufliegt, sollte zur besseren Haftung mit wasserlöslichem Gleitmittel befeuchtet werden. Dental Dams können in Apotheken oder Spezialgeschäften gekauft oder auch selber hergestellt werden, indem ein Kondom seitlich aufgeschnitten wird.


    Latexhandschuhe

    Diese können zur Stimulation des Vaginal- oder Analbereichs benutzt werden, wenn auf den Händen offene Wunden sind.

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  • Liebe, Sex usw.

    Mädchen und junge Frauen

    Wichtig ist, dass dir auch wirklich gefällt, was du tust und was dein Freund oder deine Freundin mit dir tut.

    Sex ist dazu da, dir Spaß zu machen. Es gibt viele Formen von Sex. Sex mit Frauen, Sex mit Männern, einander streicheln und bewundern, kuscheln, sich gegenseitig zum Orgasmus bringen, zusammen spielen. Lass dich auf alles ein, was dir gefällt, aber auf nichts, worauf du keine Lust hast oder was dich gefährdet.

    Safer Sex beinhaltet sexuelle Befriedigung durch Streicheln, Massieren, Küssen, Petting oder Geschlechtsverkehr MIT Kondom!

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    Lesbische und bisexuelle Frauen

    In der österreichischen AIDS-Statistik scheinen derzeit keine an AIDS erkrankten Lesben auf. Das bedeutet aber nicht, dass lesbische Fauen in ihrer Sexualität keinem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Keine Frau kann ausschließen, dass ihre Sexualpartnerin in der Vergangenheit ungeschützten Sex mit einem Mann hatte, oder irgendwann Drogen gespritzt hat, noch immer spritzt oder Sex mit einer Frau hatte, die in der Vergangenheit Sex mit einem Mann hatte,...

    Auch für lesbische Frauen gilt:
    Das Virus kann übertragen werden, wenn infiziertes Blut oder Scheidensekret auf Schleimhäute oder verletzte Hautstellen gelangt. Sex zwischen Frauen kann viele Spielarten annehmen. Jede Frau definiert ihr Sexualleben nach ihren Bedürfnissen. Es gibt so viele Abstufungen und Schattierungen wie es Frauen gibt.

    Oralsex: Geringes Risiko, aber Vorsicht vor Menstruationsblut. Ein Dental Dam macht Oralsex auf jeden Fall sicher.

    Stimulierung mit der Hand: Keine Gefahr, wenn die Haut der Hände unverletzt ist.

    Sex-Spielzeug: Dildos, Vibratoren u.ä. dürfen nur bei jeweils einer Frau verwendet werden oder frau benutzt ihr Spielzeug nur mit Kondom.

    Sadomasochistische Sexualpraktiken: Vorsicht, wenn Blut im Spiel ist. Andere Körperflüssigkeiten wie Urin, Speichel, Tränen, etc. und auch Kot enthalten nicht genug HI-Viren für eine Infektion.

      Tipp: Wenn Sie spezielle Fragen zum Thema haben, kontaktieren Sie vertrauensvoll die Berater/innen und Betreuer/innen der AIDS-Hilfen Österreichs

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    HIV und Mutterschaft
    Ein HIV-positives Testergebnis zu Beginn einer Schwangerschaft

    Aufgrund der durch die antiretroviralen Therapien ermöglichten langfristigen Lebensperspektiven und durch die erhebliche Senkung des Übertragungsrisikos von der Mutter auf das Kind (derzeit liegt das Risiko unter 2%), ist die bisher vertretene Meinung, Frauen mit HIV zu einem Abbruch der Schwangerschaft zu raten, zu überdenken und entsprechend zu differenzieren.

    HIV-positive Frau mit Kinderwunsch

    Nach der aktuellen österreichischen Rechtslage ist eine künstliche Befruchtung nur dann erlaubt, wenn eine Empfängnis auf natürlichem Weg nicht möglich ist. Der Schutz des HIV-negativen Partners vor einer möglichen Infektion schließt eine natürliche Empfängnis aus.

    Kinderwunsch und antiretrovirale Therapie

    Vor der Entscheidung für eine Schwangerschaft während einer antiretroviralen Therapie sollte jedenfalls mit dem (der) behandelnden Arzt (Ärztin) über mögliche Risiken - auch für den Fötus - gesprochen werden.
    Um das Übertragungsrisiko während der Geburt zu minimieren, wird in der Regel ein Kaiserschnitt durchgeführt. Die Mutter muss auf das Stillen verzichten, da Muttermilch zu den infektiösen Flüssigkeiten zählt.

      Tipp: Der Kinderwunsch bei Paaren, bei denen ein/e oder beide Partner/innen HIV-positiv sind, ist mit vielfältigen Fragen und Problemen verbunden. Informationen erhalten Sie bei den AIDS-Hilfen Österreichs.

    Schwangerschaftsverhütung bei Frauen mit HIV
    Die Einnahme der Pille in Kombination mit einer antiretroviralen Therapie sollte immer unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, um unerwünschte Interaktionen zwischen den Medikamenten zu verhindern. Die Spirale wird aufgrund häufig auftretender Blutungsstörungen und der Gefahr möglicher Genitalinfektionen nicht empfohlen. Grundsätzlich werden Pille und Kondom als sich ergänzende Verhütungsmittel empfohlen. Der doppelte Schutz ist von Bedeutung, da die Wirkung der Pille durch die Einnahme antiretroviraler Medikamente vermindert werden kann.

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    Wenn Sie mit Sex Geld verdienen

    Es ist wichtig, vor dem Sexualkontakt klar zu stellen, was Sie anbieten und worauf Sie sich auf keinen Fall einlassen wollen. Nur wenn Sie dies klar und deutlich vermitteln, haben Sie die Chance, die Spielregeln zu bestimmen.

    Es gibt bekanntlicherweise Kunden, die kein Kondom verwenden wollen. Zu Ihrem Schutz gibt es in diesem Fall zwei Möglichkeiten, eine Infektion zu vermeiden: Entweder Sie weisen den Kunden ab oder Sie wenden, falls Sie sich dennoch auf den Sexualkontakt einlassen, trotzdem nur jene Sexualpraktiken an, die im Sinne des Safer Sex als sicher gelten.

    Der Einfluss von Drogen und Alkohol führt oft zu einer verzerrten Risikowahrnehmung und erhöht daher die Bereitschaft, gesundheitsgefährdende Sexualpraktiken auszuüben. Erfahrungsgemäß wird von Kunden, die durch Entzugserscheinungen bedingte Schwäche häufig ausgenutzt, um riskante Sexualpraktiken durchzusetzen bzw. den vereinbarten Preis zu drücken. Wenn Sie sich dieser Gefahrenmomente bewusst sind, sind Sie eher in der Lage, diese weitgehend zu vermeiden.

    In diesem Zusammenhang sind auch einige wichtige rechtliche Aspekte zu beachten: Nach § 4 des AIDS-Gesetzes müssen sich Personen, die gewerbsmäßig sexuelle Handlungen durchführen, regelmäßig alle drei Monate amtsärztlich auf eine mögliche HIV-Infektion untersuchen lassen. Liegt eine solche Infektion vor, darf die Person ihrem Gewerbe nicht mehr nachkommen. Wird die Untersuchung nicht regelmäßig durchgeführt, kann dieses Versäumnis mit bis zu ATS 100.000.- bestraft werden. Darüber hinaus kann der ungeschützte Geschlechtsverkehr eines/r HIV-Infizierten mit einer nicht HIV-infizierten Person nach §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches geahndet werden.

      Tipp: Wenn Sie sich zu diesem Thema informieren wollen, bestellen Sie kostenlos bei den AIDS-Hilfen Österreichs die Broschüre "Ratgeber: Recht. HIV und AIDS" oder wenden Sie sich direkt an die Berater/innen einer AIDS-Hilfe.

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    Wenn Sie Drogen spritzen...

    ... ist das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, sehr hoch, wenn Sie das Spritzbesteck gemeinsam mit anderen benutzen.

    Verwenden Sie immer nur Ihre eigenen Spritzen, Nadeln, Löffel und Tupfer.

    Am besten ist es, immer einen kleinen Vorrat an sterilen Einwegspritzen dabei zu haben, damit Sie erst gar nicht in die Situation kommen, die Spritzen von anderen mitzuverwenden.

    Vielleicht gibt es für Sie auch die Möglichkeit, auf andere Konsumformen wie Sniffen oder Rauchen umzusteigen und auf das Spritzen von Drogen ganz zu verzichten. Vielleicht kommt auch eine Drogensubstitution mit Methadon, Kodein oder einer anderen Substanz für Sie in Frage. Information, Beratung und Betreuung gibt es in Drogenberatungsstellen.

    Wenn Sie Ihren Lebensunterhalt und Drogenkonsum durch " Anschaffen gehen" bestreiten müssen, arbeite Sie möglichst nicht, wenn Sie Entzugserscheinungen haben. Ihre dadurch bedingte Schwäche könnte vom Freier ausgenutzt werden.

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    Adressen

    Servicestellen der AIDS-Hilfen Österreichs:

    Redaktionsbüro Aidshilfe Salzburg
    Gabelsbergerstr. 20, 5020 Salzburg
    Tel.: 0662/ 88 18 32, Fax: 0662/ 88 19 44-3
    E-Mail: plusminus@aidshilfen.at

    Medienservice Aids Hilfe Wien
    Aids Hilfe Haus
    Mariahilfer Gürtel 4, 1060 Wien
    Tel.: 01/ 595 37 11-81, Fax: 01/ 595 37 11-17
    E-Mail: wien@aids.at

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    Wien

    Aids Hilfe Wien

    >Aids Hilfe Haus
    Mariahilfer Gürtel 4, 1060 Wien, Tel.: 01/ 599 37, Fax: 01/ 599 37-16
    E-mail: wien@aids.at, http://www.aids.at
    Spendenkonto: 240 115 606 00 (Bank Austria 12 000)

    F.E.M. Gesundheitszentrum für Frauen-Eltern-Mädchen
    Bastiengasse 36-38, 1180 Wien, Tel. 476 15 – 373, Fax: 476 15 – 307

    F.E.M. Süd (mit Migrantinnenberatung)
    Kaiser Franz Josef-Spital, Kundratstraße 3, 1100 Wien
    Tel.: 601 91 – 5201, Fax: 601 91 – 5209

    Plattform für die Rechte von Prostituierten, c/o LEFÖ
    Kettenbrückengasse 15/4, 1050 Wien, Tel.: 01/ 581 18 80

    Verein Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim
    Koppstraße 38/ 8, 1160 Wien, Tel.: 01/ 493 16 08

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Allgemeines Krankenhaus, Klinische Abteilung für Immundermatologie und infektiöse Hautkrankheiten, Süd B/A
    Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Tel.: 01/ 404 00-42 42

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    Burgenland

    Frauenservicestelle nördl. Burgenland "die Tür"
    Brunnenplatz 3, 7210 Mattersburg, Tel.: 02626/ 62670

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    Kärnten

    aidsHilfe Kärnten
    Bahnhofstr. 22/1, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/ 551 28, Fax.: 0463/ 51 64 92
    E-mail: kaernten@hiv.at, http://www.hiv.at
    Spendenkonto: 92 011 911 (PSK 60 000)

    Frauenberatung Belladonna
    Villacher Ring 21/II, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/ 51 12 48

    Frauenberatung Villach
    Peraustrasse 23, 9500 Villach, Tel.: 04242/ 24 609-0

    Frauen- und Familienberatung
    Alter Platz 30/1, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/ 56 777

    Mädchenzentrum Klagenfurt
    Alter Platz 30, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/ 50 88 21

    Barbara Alber
    Frauen u. Familienberatung WIFF
    Hauptplatz 2, 9100 Völkermarkt, Tel.: 04232/ 47 50

    Lavanttaler Frauen- u. Familienberatung
    Johann Offner-Str. 1, 9400 Wolfsberg, Tel.: 04352/ 526 19

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Landeskrankenhaus Klagenfurt, 1. Medizinische Abteilung
    St. Veiter Str. 47, 9020 Klagenfurt, Tel.. 0463/ 538-22 906

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    Niederösterreich

    Amt der NÖ Landesregierung, Frauenreferat
    Landhausplatz 1, 3100 St. Pölten, Tel.: 02742/200-2786

    Frauen für Frauen
    Hoysgasse 2, 2020 Hollabrunn, Tel.: 02952/ 21 82

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    Oberösterreich

    AIDSHILFE OBERÖSTERREICH
    Langgasse 12, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 21 70, Fax.: 0732/ 21 70 – 20
    E-mail: office@aidshilfe-ooe.at, http://www.aidshilfe-ooe.at
    Spendenkonto: 01 002 161 83 (Hypobank 54 000)

    Autonomes Frauenzentrum, Frauennotruf
    Humboldtstr. 43, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 60 22 00

    Frauen-Gesundheitszentrum
    Kaplanhofstr. 1/3, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 77 44 60

    LENA, Caritas Linz
    Beratungstelle für Frauen, die in der Prostitution arbeiten
    Steingasse 25, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 77 55 08

    MAIZ – Autonomes Integrationszentrum für Migrantinnen
    Alter markt 2, 4010 Linz, Tel.: 0732/ 77 60 70

    BILY
    Verein für Jugend- und Familien-Sexualberatung
    Weißenwolffstr. 17a, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 77 04 97

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Allgemeines öffentliches Krankenhaus der Stadt Linz, Abteilung für Dermatologie
    Krankenhausstr. 9, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 78 06-37 30

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    Salzburg

    Aidshilfe Salzburg
    Gabelsbergerstr. 20, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/88 14 88, Fax.: 0662/ 88 19 44 - 3
    E-mail: salzburg@aidshilfen.at, http://www.aidshilfen.at
    Spendenkonto: 02 025 666 (Raika 35 200)

    ISIS – Gesundheitszentrum für Frauen
    Willibald-Hauthaler-Str. 12, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 44 22 55

    Frauenhilfe Salzburg
    Franziskanergasse 5a, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 84 09 00

    Frauennotruf
    Haydnstr. 2, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 88 11 00

    Frauenbüro der Stadt Salzburg
    Schloß Mirabell, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 8072-2044

    Verein Frauentreffpunkt
    Paris-Lodron-Str. 32, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 87 54 98

    Sexualberatungsstelle
    Platzl 2, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 87 08 70

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Landeskrankenanstalten Salzburg, Abteilung für Dermatologie
    Müllner Hauptstr. 48, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/ 4482-3015

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    Steiermark

    Steirische AIDS-Hilfe
    Schmiedgasse 38/ 1, 8010 Graz
    Tel.: 0316/ 81 50 50, Fax.: 0316/ 81 50 506
    E-mail: steirische@aids-hilfe.at, http://www.aids-hilfe.at
    Spendenkonto: 92 011 856 (PSK 60 000)

    Frauengesundheitszentrum Graz
    Brockmanng. 48, 8010 Graz , Tel: 0316/83 79 98

    Frauenservice Graz
    Idlholfg. 20, 8020 Graz, Tel: 0316/71 60 22 – 0

    Frauennotruf
    Schillerstrasse 29, 8010 Graz, Tel: 0316/31 80 77

    Mafalda (für Mädchen)
    Glacisstraße 9, 8010 Graz, Tel: 0316/33 73 0

    Danaida (für ausländische Frauen)
    Marienplatz 5, 8020 Graz, Tel: 0316/71 06 60

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Landeskrankenhaus Graz West, Abteilung Innere Medizin 1
    Göstinger Str. 22, 8021 Graz, Tel.: 0316/ 54 66-43 86

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    Tirol

    AIDS-Hilfe Tirol
    Kaiser-Josef-Straße 13, 6020 Innsbruck
    Tel.: 0512/ 56 36 21, Fax.: 0512/ 56 36 219
    E-mail: tirol@aidshilfen.at, http://www.aidshilfe-tirol.at
    Spendenkonto: CA-BV 03893060800, BLZ 12000

    AEP – Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft
    Familienberatungsstelle
    Leopoldstr. 31a/II, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/ 57 37 98

    Familien – und Partnerberatung des Jugendzentrums Z6
    Dreiheiligenstr. 9, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/ 56 27 15

    Verein Frauen gegen Vergewaltigung
    Postfach 764, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/ 57 44 16

    Autonomes FrauenLesben Zentrum
    Liebeneggstr. 15, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/ 58 08 39

    Frauenhaus für mißhandelte Frauen und Kinder
    Tel.: 0512/ 34 21 12

    DOWAS für Frauen
    Adamgasse 4/II, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/ 56 24 77

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Universitäts-Klinik für Dermatologie und Venerologie
    Anichstraße 35, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/ 504-4847

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    Vorarlberg

    AIDS-Hilfe Vorarlberg
    Neugasse 5, 6900 Bregenz, Tel.: 05574/ 46 5 26, Fax.: 05574/ 46 90 414
    E-mail: vorarlberg@aidshilfen.at, http://www.aidshilfen.at
    Spendenkonto: 10 193 263 114 (Hypobank 58 000)

    Frauengetriebe
    Schillerstr. 2, 6900 Bregenz, Tel.: 05574/ 455 38

    HIV/ AIDS-Ambulanz
    Landeskrankenhaus Feldkirch
    Carinagasse 47, 6800 Feldkirch, Tel.: 05522/ 303-36 62

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    Herausgeber: Die AIDS-Hilfen Österreichs
    Für den Inhalt verantwortlich: Redaktionsbüro der AIDS-Hilfen Österreichs.
    Redaktion: Redaktionsbüro der AIDS-Hilfen Österreichs
    Aidshilfe Salzburg, Gabelsbergerstr. 20, A-5020 Salzburg
    Tel.: 0662/ 88 18 32, Fax: 0662/ 88 19 44-3
    E-Mail: plusminus@aidshilfen.at